China provoziert den Papst

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DIE WELT (Deutschland | Germany)
by Paul Badde
05 May 2006

Es ist ein wahrer Kulturkampf. Das kommunistische China ernennt auf eigene Faust Kandidaten der staatsnahen "patriotischen" Kirche zu "katholischen" Bischöfen. Gerade das Prinzip der "Sukzession" gehört aber unverzichtbar zum Wesen der katholischen Kirche, die sich immer auch schon als "apostolisch" verstanden hat. Es ist dies das Prinzip der unmittelbaren und ununterbrochenen Nachfolge aller Bischöfe seit den Tagen der Apostel. Seit 2000 Jahren kann deshalb jeder katholische Bischof genau die Linie der Herkunft aller Hände bestimmen, die all seinen Vorgängern schon seit den Tagen der Urgemeinde in Jerusalem die Hände aufgelegt haben, bis die Weihe durch die Hände seiner unmittelbaren Vorgänger ihn selbst erreichte. "Diese Dienstkette dauert bis heute an", unterstrich Papst Benedikt XVI. gerade bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz, "und sie wird bis zum Ende der Welt andauern."

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Beijing 2008
Silenced - China's Great Wall of Censorship. This book takes the reader on a fascinating and disturbing trip behind China’s Great Wall of Censorship. It also tells the story of Voice of Tibet, the radio station China couldn’t silence.

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